tageBUCH - buntes ALLERLEI

Das Leben mit seiner Vielfältigkeit kann so wunderbar sein, wenn man sich nicht nur euf einer Wegstrecke bewegt. Die kleinen abseits gelegenen Wege sollte man keinesfalls übersehen, da sie oft für die schönsten und größten Überraschungen sorgen.

Jeder Mensch besitzt so viel innere Stärke,

dass er imstande ist, sie zu aktivieren

um eine Kehrtwendung einzuläuten -

er muss nur WOLLEN

Auch ein erneuter Versuch lohnt sich

 

(c) Hildegard Paulussen

Aus meinem Buch "LEBEN leben - SO oder so"

Fortsetzung folgt ab 25. Mai mit neuer Seite -  Bitte dafür  "tageBUCH" in der Kopfzeile - oben! - anklicken!!!!! DANKE!

(Die jetzt angeklickte und erste Seite vom "tageBUCH - buntes Allerlei" nimmt wegen Auslastung keine einzige Silbe von mir mehr an; ein Ausweichen auf Seite 2 war somit unumgänglich!!!) ;((War wohl etwas zu fleißig!!!;(((

Freitag, 16. Mai 2014

 

Freue mich sehr, dass ich in der kommenden Woche einen Dreh für eine abgeschlossene Fernsehserie - läuft nachmittags - habe. Wann er gesendet wird, werde ich zu gegebener Zeit hier noch bekannt geben. Natürlich bin ich etwas unruhig, wenn ich daran denke, denn es ist mein erster Dreh und so ganz juuuuung bin ich ja auch nicht mehr.;))) Auch die Endarbeiten für mein drittes Buch(lein) nehmen sehr viel Zeit in Anspruch. Außerdem habe ich vergangene Woche Gehplatten neu verlegt, da sie abgesackt waren und sonstige notwendige Gartenarbeiten erledigt - bin halt eine Wühlmaus....

Wie ihr seht, brauche auch ich mich nicht über Langeweile im Alter zu beklagen. Die Zeit rennt einem davon... l e i d e r .  Ich nehme mir immer wieder vor, etwas kürzer zu treten, habe damit aber große Schwierigkeiten. Vielleicht klappt es doch einmal. Werde mich jetzt noch in das Drehbuch vertiefen... (müssen). Drückt mir feste die Daumen, damit ich  den Dreh gut überstehe;))) Wünsche euch ein schönes  r u h i g e s  und friedliches Wochenende, eure Hildegard

Nachträgliche Arbeit am Freitag, 09.05.2914. Platten waren abgesackt, mußte sie rausnehmen und mit Sand, Erde... neu verarzten, Grassamen ausgestreut. In 4 Wochen sieht's hier wieder b e s s e r aus ;)))

Donnerstag, 08. Mai 2014

 

Puuuuuh, war das eine Schwerstarbeit. Zuerst wurde das Gartenhäuschen abgeschmirgelt, um ihm danach einen neuen Anstrich zu verpassen. Der Boden hinter dem Häuschen war abgesackt und musste mit neuem Erdreich aufgepäppelt werden. Die Holzplatten, die dort lagen und mir das Schneiden der Hecke auf festem Untergrund bis dahin sicherten, brachen beim Hochheben aus 'Altersgründen' auseinander. Mit dem Fahrrad ging's  dann noch schnell zum Baumarkt, um NEUE zu holen. Schon allein der Transport dieser Holzplatten war ein Schauspiel für sich...;( Ach ja, die Hecken riefen auch nach einer Sonntagsrasur. Im Beet waren einige Pflanzen inzwischen der Sonne näher als ihren Mitbewohnern. Habe sie bei der Wurzel gepackt und ihnen deutlich gemacht, dass sie besser auf der anderen Seite des kleinen Gärtchens - auch wegen Ihrer Größe und Fülle - in der letzten Reihe einen neuen 'Standort' bekämen. Der Rasen wurde noch gemäht.... und ich war...  am Ende des Tages fix und fertig;((((

Donnerstag, 8. Mai 2914

 

Dornenreich und doch geliebt

(aus meinem Buch LEBEN leben - SO oder so)

 

 

Stolz, rein, wunderschön

du Holde

blühend - Herz und Seele

berührend

Gedanken verwiren sich

in deinen Dornen

die festhalten - nicht

loslassen wollen

mich

 

Dein Geruch betörend -

besänftigend wirkend

mich zurückholen wollend

aus meinen Tagträumen

Doch du bleibst noch bei mir

bis das letzte Blatt

die Erde berührt

und dein Wiederaufblühen

meine Sinne

weiter beflügeln wird

Das wunderschöne Bild möchte ich euch nicht vorenthalten. Habe es gestern (23.04.2014) während einer Autofahrt 'als Beifahrerin' aufgenommen
Bonn, den 23.04.2014 Zum Welttag des Buches! Auch in diesem Jahr gehöre ich wieder zu den Buchschenkern. Gestern fand die Übergabe der Bücher in der Kath.offentl.Bücherei St. Rochus statt und werde sie kommende Woche dem Frauenhaus Bonn überreichen.

29. März 2014

 

Liebe Freunde, habe EUCH nicht vergessen...

Ich habe eine Phase der 'Schreibfaulheit' gut hinter mich gebracht und jetzt wird weiter fleißig an meinem dritten Buch gearbeitet, das bald erscheinen soll/muss!!!

Zwei Tage Gartenarbeit haben aus mir einen Menschen mit vorübergehender  Bewegungseinschränkung gemacht;((; aber es musste sein. Die Wiese machte dabei die meiste Arbeit. Grün war sie schon  a b e r  das sog. Unkraut hatte sie sich als Spielfeld ausgesucht. Halb kriechend rückte ich dem Ungemach an die Wurzeln. Nach dem Rasenmähen, Vertikutieren und Düngen warte ich nun ab, ob all das was gebracht hat.-

   Die Terasse geschrubbt, Stühle und Tisch aus dem Keller geholt, Blumenkästen bepflanzt, sieht nun ALLES schon sehr freundlich aus. Was fehlt... natürlich, ein paar Sonnenstrahlen. Aber die wurden uns zum Glück ja schon für dieses Wochenende vesprochen. Damit ich EUCH auch auf den Frühling/Sommer einstimme, poste ich hier noch einmal ein vor ca. zwei Jahren aufgenommenes Foto aus meinem Gärtchen in der Hoffnung, dass er sich in diesem Jahr wieder in seinem schönsten Kleid präsentiert. Man soll die Hoffnung ja nie aufgeben, eure Hildegard

Veranstaltung der 6. POETRYpolis am 14.03.2014 in Bonn und ich hier auf dem Bild als eine der Vortragenden aus verschiedenen Nationen mit eigenen Texten. Zum dritten Mal als eine der Vortragenden zu diesen Veranstaltungen dabei.

Der Mensch begibt sich auf eine Zeitreise

und sollte dabei immer die Uhr im Auge behalten,

damit er nicht das für ihn Wichtigste versäumt

(c) Hldegard Paulussen

 

Mittwoch, den 08. Januar 2014

 

Freiheit

 

in Laufschuhen

stecken sie

deine Füße

um dem Tag

ein Schnippchen

zu schlagen

der wieder vollgepackt

mit Forderungen

an dich

die dich einengen

dir oft die Luft

zum Atmen nehmen

 

es hämmert in dir

deinem Kopf -

das Gewissen

warum verzichten

auf das Leben

das an dir vorüberzieht

es scheint dich

vergessen zu haben

oder doch nicht???

JETZT ABER RAUS

aus diesem Einerlei

aus diesem MÜSSEN

 

(c) Hildegard Paulussen

 

Hoffnung auch an kalten Tagen; es lässt sich nicht unterkriegen! (aufgenommen am 08. Dezember 2014!)

 

 

 

Weg ins Abseits?

 

Schon wieder zurückgekehrt

die kalten, kurzen und dunklen Tage

mit Stunden von Traurigkeit und Sehnsucht

nach Vergangenheit und Zukunft

 

Nur dem Augenblick - der Gegenwart

keine Aufmerksamkeit schenken

wo doch das Spiegelbild scheint zu verzerrt

für den Moment der wahren Begegnung seines Ichs

 

Leuchtende Augen, lachender Mund

verschwunden im Alltagsgetriebe?

Lass doch Deinen Gedanken freien Lauf

und sie nicht durch Kälte erstarren

 

Ein Dir gereichter Mantel

sorgt jetzt für Schutz und Erwärmung

lässt aber auch ungewohnte Enge verspüren

Ihn jetzt ablegen verheißt Leichtigkeit

aber keine Befreiung und verlorene Wärme

 

Dein Wunschdenken lässt aber wieder Träume erwachsen

und den dunklen Alltag im Spiegelbild erhellen

 

von Hildegard Paulussen

 

 

 

Montag, 30. Dezember 2013

 

Meine Gedanken zum Jahreswechsel

 

Langsam wendet sich die SCHEINwelt des Lichts, in der wir einige sorglose Stunden verbrachten, wieder dem Tagesgeschehen zu, die uns mit vielen traurigen Nachrichten ins Bewusstsein ruft, dass das Leben nicht nur aus guten und strahlenden Tagen besteht. - So wie der in diesen Tagen so geliebte und geschmückte Tannenbaum seine Nadeln abwirft und wir unsere Festtagskleidung ablegen, um uns wieder in Bequemes und evtl. auch zu eng gewordenes - wg. des Gaumenschmauses in dieser festlichen Zeit - zwängen, so gehen wir doch bequem und entspannt mit einem großen Schritt ins NEUE JAHR. Den Glauben, dass sich im kommenden Jahr VIELES zum Besseren wendet, sollen und wollen wir nicht aufgeben, denn der Glaube weckt in uns oft ruhende Kräfte, die uns so stark machen, VIELES bis dahin fast UNMÖGLICHE möglich zu machen.

Packen wir's doch einfach an, denn kleine und große Wunder geschehen immer wieder.

Warum dieses Mal nicht auch bei uns?

 Dezember 2013

 

In Einigkeit verbunden

von Hildegard Paulussen

 

Ein Jahr schleicht sich dem Ende zu

mit Regen und mit Schnee

und denken nach - überlegen viel

aber reichen wird es nie

 

Gebracht hat es, wie jedes Jahr

viel Glück und auch viel Leid

wir werden weiter verbunden sein

auch wenn es anders war

 

Aber schau’n müssen wir nach vorn

in eine besondere Zeit

die manchem die Erfüllung bringt

wonach er sich gesehnt

 

Sie ist mit Wünschen vollgepackt

und lässt auf Erfüllung hoffen

wenn wir die friedvolle Zeit begeh’n

andächtig und auch betroffen

 

Betroffen von Menschen die nicht wie wir

mit Gütern sind gesegnet

und deren Wünsche sind so klein

dass wir sie nicht vergessen

 

Es kommt der Tag, der uns nun zeigt

ob unser Herz geöffnet

an diesem feierlichen Weihnachtstag

für Menschen die allein und verlassen

 

 

 

 

Sonntag, 24. November 2013

 

Wir haben "IHN" persönlich vor vielen, vielen Jahren... 

kennengelernt. Die über ihn damals geschriebenen Zeitungsartikel - die auch über ihn mit der unten erwähnten Prominenz berichteten - haben wir zu der damaligen Zeit in Kopie von ihm erhalten. Beim "Ausmisten" fielen mir diese Artikel wieder in die Hände und mein lautes Lachen war wohl überall zu hören;)) Habe damls seine Geschichte sogleich in Gedichtform verfasst s.u. Bevor ich alles endgültig vernichte, möchte ich euch damit doch auch noch ein "Lachen" entlocken!!!

 

 

 

 

 

Der Durchbruch – eine wahre Geschichte

 

von Hildegard Paulussen

 

 

 

Es war einmal – so fangen alle Märchen an

ein junger talentierter Mann

der seinen Weg über’s Studium nach Deutschland fand

Um hier ein guter Arzt zu werden

und auf größerem Fuße zu leben

war sein Bestreben

 

Zum ersten Mal in seinem Leben

wollte er im Lotto spielen

Gedacht, getan und bald stand fest

dass man auch arme Studenten gewinnen lässt

Zum Millionär wurde er sogleich

und dachte, er sei jetzt für immer reich

 

Das Leben geht oft andere Wege

legt Steine hin, die nur wenige bewegen

 

In großer Freude und Übermut

will er jetzt für Arme was Gutes tun

Frau Holle möchte er auf seine Weise spielen

und lässt es vom Balkon des Studentenwohnheims

„ Fünfmarkscheine regnen“

 

Ein Menschenauflauf mit Jubel und Freude

bleibt nicht aus

nur P..., den Samariter, führt man jetzt

mit Ordnungshütern aus dem Haus

Woher das Geld - ist deren Frage

Und warum bringt sich er sich in so eine Lage

Irrer oder Menschenfreund?

 

Nach einer Nacht in sicherem Gewahr

war er nach Aufklärung und Geldbuße

wegen Ruhestörung in sämtlichen Medien

ein großer Star

 

Millionär war er nur für kurze Zeit

denn das „so gut angelegte Geld“ war nicht bereit

sich so zu vermehren wie versprochen

und ohne die Übeltäter einzulochen

 

Aber aus P... im Glück wurde kein Verlierer

aber auch kein Arzt oder Spekulierer

Durch die Medien jetzt bekannt

fing sein Leben erst so richtig an

 

In späteren Jahren als „Kneter“ und Heiler bekannt

zog er von Prominenz, Königen und Präsidenten eingeladen

von Land zu Land

und viele wurden seine Freunde

 

Aus einem Verlierer wird oft ein Sieger

04. November 2013

 

die hierarchie

von Hildegard Paulussen

 

der mensch zwängt sich

in ein muster

dem viele folgen

interessiertes mienenspiel

bei dem kaum ein lachmuskel

zum zuge kommt

vorgegebene kleidung

meist in dunkel gewandete

und sehr „wichtige“ menschen

einstudierte haltung

die dies auch vorgibt

und immer wieder

das gleiche spiel

kaum einer unterscheidet sich

von dem anderen

gleiches muster

wie geklont

ein glück

dass doch ab und zu

plötzlich einer davon

durch das

raster fällt

in dieser hierarchie

und wir normalos

erkennen

dass ab und zu

auch   n u r   ein

verkleideter „mensch“

in diese maske

geschlüpft ist

Hochgeschätzt

Und doch

Verschätzt

Gesehen

Aus einem Blickwinkel

Der Wertschätzung

GESUNKEN

ENTTÄUSCHT

Ein Riss mehr

In der Seelenwand

 

(c) Hildegard Paulussen

Unser Gehirn - unser Steuermann - befiehlt uns

unser Denken und Tun

Auch wenn wir an eine Selbtbestimmung glauben

die einem eine gewisse Ruhe verleiht

können wir doch dem Steuermann

das Ruder nicht aus der Hand nehmen

 

(c) Hildegard Paulussen

 

Donnerstag, 26 September 2013

 

Liebe Freunde, habe augenblicklich ein schlechtes Gewissen euch gegenüber, weil ich mich längere Zeit nicht gemeldet habe. - Aber ihr kennt das ja sicherlich auch: Das Gefühl, Anderes - eigentlich Unwichtiges - in den Vordergrund rücken zu müssen, um so das schlechte Gewissen der Lustlosigkeit zu übertünchen. -

Vielleicht resultiert diese Lustlosigkeit auch daraus, dass es nichts Wesentliches, Interessantes, Aufregendes... zu berichten gibt. Vielleicht ist es auch gut, dass zeitweise das Leben in ruhigeren Bahnen verläuft, um so neue Kräfte zu aktivieren, denn das Leben ist kein Abenteuerspielplatz. Die jetzt folgenden kurzen und dunklen Tage sind auch Tage zur Rückbesinnung, des Insichgehens, der Nachdenklichkeit; aber auch die Lebensfreude sollte dabei nicht zu kurz kommen.

Vielleicht sollten wir wieder mehr an diejenigen denken, die wir in den gelebten Jahren vergessen haben oder wollten. Schon ein kurzer Anruf genügt, um zu wissen, ob sie darauf gewartet haben, da sie sich selber - aus welchen Gründen auch immer - nicht trauten, die Initiative zu ergreifen. Die Welt sollte für einen auch nicht untergehen, wenn man das Gefühl hat, dass diese Initiative unerwünscht ist. Auf einen Versuch kommt es an, man hat ja dabei nichts zu verlieren sondern kann nur gewinnen. In  diesem Sinne, eure Hildegard  .

Montag, 26. August 2013

 

Vergiss nicht das Leben

von Hildegard Paulussen

 

Kraft- und Lustlos

Leben in den Tag hinein

Ohne Sinn und Ziel

Du armer Mensch

Wo sind sie geblieben

Deine Träume

Vom Leben

Außerhalb der Norm?

 

Wolltest alle Grenzen

Überfliegen

Die das Leben dir vorgab

In neue Sphären eintauchen

Und so dem grauen Alltag

Ein Schnippchen schlagen

 

Deine Flügel -

Mittlerweile gestutzt

Deine überschäumende

Lebensfreude –

Der Trostlosigkeit gewichen

Siehst du dich als Verlierer

Der vergessen hat

Was LEBEN heißt

Geheimnisvolle Wesen...sie KOMMEN, um den Menschen das Leben zu erleichtern, sie zu beschützen...

 

WEGBEGLEITER - Engel

Engelsgleich möchte ich hier auf diesem Planeten, wo Menschen in Liebe und Angst, Krieg und Frieden leben, meine nicht wahrzunehmende Allgegenwärtigkeit diesen Geschöpfen, ob Mensch oder Tier, zukommen lassen. Will sie Leiten, den Verirrten Zuspruch erteilen und ihnen helfen, auf ihre innere Stimme zu hören, die von mir ausgeht.

Ich erfasse den Menschen in seiner ganzen Persönlichkeit, denn jeder ist ein Unikat, mit guten und schlechten Eigenschaften. Er will geführt werden! Wer soll ihm helfen und Ratschläge erteilten, wenn er den Weg der Ausweglosigkeit beschreitet? Ihn jetzt Zurückhalten und aus dem Labyrinth des Irrgartens herausführen, ist meine Bestimmung, damit er die wiedergeschenkten Jahre noch in Ruhe – ja, vielleicht auch in wiedererwachter Lebensfreude – leben kann.

Der Mensch wird geboren ohne sein Wollen und in das Leben hineingeworfen.

Wir aber, die Auserkorenen, ja Wesen der Unkenntlich- und Unendlichkeit sind dazu berufen, jeder Kreatur, die in der Unendlichkeit des Weltalls ihr Dasein fristet, die Tage bis zu ihrer endgültigen Auslöschung zu erleichtern.

Man hört in die zu Beschützenden hinein, bei denen sich irgendwann die wohl berechtigte Frage nach dem Warum und Wieso des Lebens stellt.

Wir, die körperlosen Wesen, berühren sie jetzt in ihrem Innersten, geben ihnen Denkanstöße und lassen manche schon in ihre Zukunft schauen. Mut und Zuversicht erwachsen – lassen das weitere Leben in hellem Lichte sehn.

Über eine lange Strecke, von Geburt bis Tod, begleiten wir oft einen Menschen, werden dabei fast zu einer Einheit durch unsere Verbundenheit und lassen ihn auch manchmal durch einen Hauch unsere Gegenwart verspüren. Ihm soll somit ein Zeichen gesetzt werden, dass es zwischen Himmel und Erde noch Vieles gibt, was er mit seinem Menschenverstand nicht erfassen kann.

Albträume machen sich bei vielen Menschen breit, wenn sie versuchen, gedanklich in diese Unendlichkeit einzudringen. Diese kann besser verstanden und ertragen werden, wenn man sich an etwas festhalten kann und sei es nur an uns, den himmlischen Wesen.

Ein Menschenkind hört öfters seine – unsere – innere Stimme als ein älterer Mensch. Mit all unserer Kraft versuchen wir, es zu beschützen.

Aber auch das kleine Menschenkind - schon eigenwillig und trotzig - versucht, sich uns entgegenzusetzen und verliert sich oft in seinem Handeln; jedoch sein morgen- und abendliches Gedenken an uns bringt Versöhnung.

Wir, die Geschöpfe der Unendlichkeit, werden auch geleitet durch höhere unfassbare Kräfte. Diese

allein bestimmen, wann der einzelne Mensch, ob jung oder alt, die Bühne des Lebens verlassen muss.

Von den Menschen als Engel und Beschützer gesehen, können wir ihnen das Leben auf diesem Planeten erleichtern und sie auf dem Weg in die Ewigkeit begleiten.

 

(c) Hildegard Paulussen

Sonntag, 28. Juli 2013

Liebe Freunde, meine folgenden Gedanken passen eher zum Frühlingsanfang. Aber vielleicht gefallen sie euch auch noch im Monat Juli:

 

Gedankensprünge...

Frühlingsgefühle erwachen

und mit ihnen die Sehnsucht nach Wärme,

Liebe, Verständnis und Miteinander. An kalten und

dunklen Wintertagen ließ man diesen Gefühlen kaum Raum zur

Entfaltung, da man sich gerne abschottete und sein Augenmerk mehr 

auf die Bedürfnisse der einen am nächsten stehenden Menschen ausrichtete.

Unser Gewissen befand sich meist auch im tiefen Winterschlaf und mit ihm unsere

Aktivitäten. Endlich ist er da, unser Frühling und mit ihm beginnt das Erwachen. Die

Natur überrascht uns mit ihrem vielfältigen Wachstum jeden Tag auf ein Neues. Wir

Menschen besinnen uns wieder auf unsere inneren Kräfte, die uns Flügel verleihen.

Glücksgefühle nehmen wieder von uns Besitz, die wir im Grau der Wintertage fast

verloren glaubten. Wir dürfen wieder auf unsere aufkommenden kindlichen

Gefühle, der überschäumenden  Freude bei einem von uns gepflanzten

und jetzt blühenden Baum, Strauch oder auch Pflanze zulassen. Die

Wunder des Erblühes in der Natur und des aufkeimenden

Lebens sind für uns Menscen ein immer wieder

unbezahlbares und unbegreifliches

Erlebnis, das wir

als Geschenk

zu achten und zu

beschützen haben.

Der Frühling ist so

eine Zeit der großen und

kleinen Wunder und wir sind die Beschenkten

(c) Hildegard Paulussen

Mittwoch, den 10. Juli 2013

 

Liebe Freunde, melde mich aus einer etwas längeren Ruhepause zurück. - Die Ruhepause hier auf meiner Homepage hatte auch etwas Gutes für sich und das könnt ihr auf den folgenden Bildern ;)) "bewundern" ;)) Zum Teil schweißtreibende körperliche Arbeit, die aus Umgraben, Neubepflanzung, Vorarbeiten für Plattenverlegung - Baumscheibenbetonplatten - und Verlegung (auf dem unteren Bild liegen einige Betonbaumscheiben noch nicht so, wie sie liegen sollten; mittlerweile habe ich das aber auch geschafft!) Auch wer nur ein kleines Gärtchen besitzt, weiß ja, dass sich da kaum etwas von alleine tut. Aber es macht uns ja ALLEN unheimlich viel Freude, im Gärtchen zu sitzen und ab und zu auch seine Arbeit ein klein wenig;)) zu bewundern. Nur mein kleiner Rasen macht mir zu schaffen. Vor lauter Klee... sieht man kaum noch Rasen; Gänse- und Butterblümchen sorgen aber für Belebung.  Deshalb sicher auch die vielen lieben Gastbesucher - Wildkaninchen; manchmal bis 9 Stück am Tag, die es sich hier gut gehen lassen. Auch Neubepflanztes muss dran glauben. Aber ich liebe sie und möchte nicht auf sie verzichten. 

Mittwoch, 29.Mai 2013

 

Lebensspuren

 

Schau

schau in den Spiegel

Erkennst du dich?

Ja, du bist es

mit den Spuren

der Jahre

die aus dir machten

was du heute bist

Ein Mensch

mit Mut, Energie

und Lebensfreude

die dir niemand

auf deiner Wegstrecke

voller Hürden

nehmen konnte

Aber auch

die guten Tage

hast du

bis zur Neige

ausgekostet

Sie waren es

die dich ermutigten

deine Wegstrecke

nicht zu verlassen

Du bist

angekommen

und mit dir

die innere Zufriedenheit

 

(c) Hildegard Paulussen

NACHHER
Das ist erst ein ganz kleiner Anfang in einer kleinen Ecke - wartet ab, was ich alles an Blühendem noch zaubern werde;(((

Samstagnacht, 27. April 2013

Sonnenstrahlen an dunklen Tagen zulassen

von Hildegard Paulussen

 

Beschwingtheit und damit zugleich ein Gefühl der Erneuerung macht sich breit. Man fühlt sich plötzlich wieder … ja, ein paar Jährchen jünger trotz zugelegter Pfunde an kalten und trostlosen Wintertagen. Man will endlich wieder richtig leben, genießen und den Mantel der Winterdepression ablegen; ihn am Besten verschnüren und entsorgen, damit er seinen Anspruch an unseren Körper, Geist und Seele vergisst. Erwärmung erfolgt durch sein Tragen nicht sondern Tiefgang. Frühmorgens schauen wir erstaunt durch Rollladenritzen in helles blendendes Tageslicht, an das sich unsere Augen erst wieder gewöhnen müssen. Das Bett wird jetzt in eine luftige Wohlfühloase verwandelt und wärmende Nachtbekleidung gegen Seidiges ausgetauscht. Aus den Schränken verschwinden die schnell den Körper und Geist erwärmenden und ermüdenden alkoholischen Getränke, um sie gegen leicht Gekühltes und Prickelndes zu ersetzen, die manchem Schwerenöter den Weg ins richtige Fahrwasser erleichtern. „Entrümpeln, entrümpeln“ hören wir nachts noch schlaftrunken eine nicht einzuordnende Stimme. Oder war es die unseres schlechten Gewissens, die uns seit Wochen beunruhigte, wenn wir unseren prall gefüllten Kleiderschrank öffneten und dabei jedes Mal ohne Nachhaltigkeit gelobten „morgen gibt’s hier ein Radikalreduzierung“. Jetzt soll aber alles anders werden, um leichtfüßig in den Frühling zu starten. Vielleicht beginnt jetzt für einen Einzelgänger eine Zweisamkeit mit Frühlingsgefühlen unter einem blühenden Apfelbaum und für manch alten vereinsamten Menschen ein zweiter Frühling, für den es auch für ihn nie zu spät sein sollte.

 

Dienstag, 2. April 2013 

 

Anfang April mit Aprilwetter, Kälte und mancherorts sogar noch Schnee. Damit haben wir wohl nicht gerechnet. Der Mensch, trotz all seiner Technik, kann die Jahreszeiten mit all seinen Tücken nicht beeinflussen. Was uns bleibt ist "der Glaube und die Hoffnung" an einen wunderschönen Frühling und einen ebenso erträglichen Sommer ohne die furchtbar heißen Tage, die uns älteren Menschen oft Gesundheitsprobleme, der Jugend aber viel Freude bereiten. Auf den 'goldenen Mittelweg' haben wir auch hier keinen Einfluß

wie auf so viele Dinge im Leben. Das einzig Richtige ist, jeden Tag an sich herankommen lassen und aus ihm das Beste machen!

Gehe jeden Morgen in mein kleines Gärtchen um neue Knospen - überall -  zu entdecken; das sind auch so Glückmomente der Hoffnung. Hungrige Kaninchen haben auch schon tüchtig für Ordnung in ihrem Sinne gesorgt...Überreste von Pflänzchen ragen traurig aus dem Erdreich. Aber böse kann ihnen wohl niemand sein....;))); ich liebe sie!!!

 

Jeder Tag kann nicht ein Sonnentag sein, müssen ihn aber zulassen. Vielleicht gelingt uns doch, die großen oder kleinen Knoten nacheinander zu lösen und daraus noch einen  g u t e n oder erträglichen Tag zu machen. Tröstlich: Fast jeder findet diese unterschiedlichen Knoten bei sich vor, auch wenn er nicht darüber spricht, eure Hildegard

Mittwochabend (22.30 Uhr), 13.03.2013

 

Liebe Freunde, leider komme ich erst jetzt dazu, für euch einige Zeilen zu schreiben. Dieser Tag war total ausgefüllt und ließ kaum Zeit zum Schreiben. Aber das kennt ihr ja alle aus eigener Erfahrung. Manchmal nimmt man sich so viel vor und nichts klappt. Aber heute hatte ich einen  g u t e n  Tag.

 

Im Sommer 2012 hatte ich ja hier oder anderswo verlauten lassen, dass ich die Fensterbank des Wohnzimmers von außen  s t u n d e n l a n g  abgespachtelt habe, um ihr anschließend neuen Glanz zu verleihen. Meine Güte, war das eine Heidenarbeit mit einem kleinen Spachtel.

Wie ihr ja mittlerweile wisst, bin ich ab und zu auch ein kleiner Handwerker; das macht mir viel Freude..., aber manchmal auch nur bis zu einem gewissen Punkt. Wenn es dann nicht so klappt, wie ich mir dies so vorgestellt habe, möchte ich am Liebsten das Weite suchen. Aber ich bin sehr sehr hartnäckig und versuche dann oft stundenlang, es wieder in die Reihe zu kriegen.  Meistens klappt das dann ja auch und klopfe mir anschließend auf die Schulter;)))

Jetzt zeige ich euch auf den beiden Fotos VORHER und NACHHER... Habe nach dem Spachteln die Fensterbank ja auch noch lackiert. Gehe aber im Frühjahr noch einmal mit Lack ans Werk, um sie anschließend noch einmal zu bewundern;))) Es ist schon spät geworden; wünsche euch noch eine gute Nacht, eure Hildegard

"Erfindung" von Enkelin Lara Marie 8 Jahre alt, ein Essensbild mit Zutaten. Bei Appetit auf Nudeln einfach von der Wand nehmen;)))

Montag, 25. Februar 2013

 

Der Sonntagmorgen fing gestern schon gut ;((  für mich an, denn es wurde ein Tag der unvorhergesehenen kleinen Pannen, die ich überhaupt nicht gebrauchen konnte. Nach dem Haarewaschen hatte ich die glorreiche Idee, meine so schnell wieder gewachsenen Haare mit der Schere zu bearbeiten. Man sagt ja, dass im Alter jeder Zentimeter der Haarlänge eine Frau um ein Jahr verjüngen soll. Da ich am Abend wieder einen Leseauftritt hatte, der zum Glück von Erfolg gekrönt war (wohl als kleine Entschädigung für die vorhergehenden Pannen;)), wollte ich mir auf die Schnelle die kostenlose Verjüngung nicht entgehen lassen. Gut gelaunt - mit der Verjüngung im Blick - setzte ich kurzerhand die Schere an und die Haare kürzten sich im Nu. Bei Beendigung meiner Tat griff ich zur Nachkontrolle zum Spiegel und stellte mit Entsetzen fest, dass ich mich auf einer Seite total verschnitten hatte. Und so folgte ein großer Nachschnitt; aber wo blieb die Verjüngung? Sie war bei mir nicht angekommen. - Auf dem Weg zu meinem Auftrittsort geriet ich mit in's Rutschen, da sich Glatteis gebildet hatte und kam mit nassen Schuhen und Füßen im Theater an. -  Vor meinem Auftritt ein Griff in die Handtasche, um nach meiner Lesebrille zu greifen. Nach längerer Suche in der viel zu großen Tasche endlich fündig geworden - das ist wohl ein bekanntes Problem bei den großen Taschen ohne Fächer -, stellte ich mit Entsetzen fest, dass ein Bügel der Brille abgebrochen war. Jetzt, so ohne  Sehhilfe;(((, wagte ich mich auf die kleine Bühne. Die dort neu angebrachten großen Scheinwerfer blendeten mich so sehr, dass ich die allergrößten Schwierigkeiten beim Lesen gehabt  h ä t t e , wenn es nicht meine eigenen Texte gewesen wären. Aber ich las ja aus meinem eigenen Buch.... und  ein tolles Publikum dankte mir mit sehr viel Applaus. Aus einem Pannentag wurde doch noch ein sehr erfolgreicher Abend mit sehr lieben Menschen. Eure Hildegard

Samstag, 16. Februar 2013

 

 

Bewegung

 

Sich Zurücknehmen

auf seine innere Stimme

hören und auch folgen

heißt Bewegung

Ungeahnte Kräfte

werden freigesetzt

und der Blick nach außen

gerichtet

lässt erahnen

was man versäumte

an einsamen Tagen

 

(c) Hildegard Paulussen

 

 

 

So manch einer

der sich sicher

in der Zweisamkeit wiegte

und die Einsamkeit nicht zuließ

wurde auch in der Zweisamkeit

wieder sehr einsam

 

(c) Hildegard Paulussen

 

 

 

 

 

Aufgenommen Sommer 2012!
Enkelin Lara Marie - Sommer 2012

Mtitwoch, 06. Februar 2013

 

Liebe Freunde, vorab wünsche ich ALLEN einen  g u t e n  TAG!!!

Was war das gestern doch für ein anstrengender Einkaufstag auf der Suche nach einem Kommunionkleid für unsere GROßE kleine, die sich wieder einmal behauptete. Bin doch sehr verwundert, was so  kleine aufgenähte Blümchen alles bewirken können! - Zielstrebig steuerten Lara Marie mit Mutter und Oma Hildegard (ich) die Kinderabteilung (sicher nicht mehr lange;)) ) eines

großen Geschäftes an, wo wir schon von lautem Durcheinanderreden und Kindergeschrei empfangen wurden. Lara Marie hatte auch sogleich die Kleiderständer mit den langen weißen Kommunionkleidern entdeckt und entschied sich  kurzentschlossen und sehr freudig für ein Kleid mit... "im Oberteil aufgenähten weißen Blümchen", von denen sie ganz begeistert war. Mutter und Oma hielten aber noch nach weiteren Kleidern Ausschau.  Jede  Anprobe wurde für sie zur Tortur, die sie mit großen Seufzern bekundete.

 

Auch "kleine Herren" traten in schwarzen Anzügen und mit stolzgeschwellter Brust aus den Kabinen heraus, um sich so vor den staunenden Eltern und teils jüngeren  Geschwistern "als kommenden Mann von Welt " zu präsentieren. Die kritischen Blicke  unserer Lara Marie zu ihnen verrieten uns ihre Gedanken???: ''Meine Güte, wie sehen die denn aus;(((!!!" 

 

Für uns ging die Suche nach Haarschmuck weiter,  die sich allerdings problematischer gestaltete als uns lieb war. Der Haarreif war zu weit, ein Blumenkränzchen war auch nicht "das Wahre vom Ei", der Haarkamm mit einem "Blumengesteck" brachte uns ins Grübeln. Welche Frisur sollte es denn werden, lang oder hochgesteckt? Lara Marie meinte anfangs, es müssten unbedingt "Schillerlocken" sein ;(((, die fände sie doch sooo schön (wo hat sie die denn bloß geseh'n?) oder doch lieber einen Ballerinaknoten;((

Oma lässt sich am Tag der Kommunion einfach überraschen, für was sie sich letztendlich entschieden hat  (sie sähe die Enkelin gerne mit ihren  sehr schönen langen und ein wenig gelockten Haaren). Aber der Kommuniontag wird ja  i h r  großer Tag werden, an dem sie sich in ihrem schönen Kleid und auch Frisur sehr wohlfühlen soll -  DU süße KLEINE und doch eigenwillige GROße Lara Marie, auf die wir  ALLE sehr stolz sind!!! Wir Großen freuen uns heute schon mit ihr auf diesen für sie so wichtigen Tag, eure Hildegard

(Nur, was werden wohl die jungen Männer in ihren dunklen KommunionANZÜGEN von ihr denken, falls sie sich doch für ihre Schillerlocken entscheiden sollte? ;(( )

Dienstag, 29. Januar 2013

 

Guten Abend liebe Freunde, das Wetter bessert sich und unsere gute Laune steigt wie die Temperaturen. Viele - ich möchte mich da keinesfalls ausschließen - waren in diesen dunklen und kalten Tagen etwas bedrückt und lustlos. Vieles von dem, was man sich so vorgenommen hatte, wurde wiederum beiseite geschoben. Man hoffte immer wieder auf die kommenden guten Tage, an denen man doch mit Leichtigkeit und guter Laune alles im Nu erledigen könnte. Aber das schlechte Gewissen klopfte bei mir öfters an als mir lieb war. Gedanklich wollte ich schon Einiges, was an KÄLTE - wie warme und sehr kuschelige Decken - erinnert, aus der Wohnung entfernen und die Fensterbank mit Blühendem schmücken. Zum Glück holte mich mein Mann, der es ja nur gut mit mir meint, immer wieder aus meinen Träumen zurück mit den Worten: "Du eilst der Zeit schon viel zu sehr voraus". Recht hatte er ja und hat er  - aber m.E.  n u r manchmal;)).  Wir Frauen meinen es ja auch n u r  immer gut!!! - Dieser Tage war die Sehnsucht nach Blumen, Pflanzen besonders groß, als wir einen Pflanzen- und Baumarkt aufsuchten. In einem Baumarkt kann ich mich manchmal eine gute Stunde und oft auch länger mit "nur" Schauen und Staunen aufhalten. Mit dem Kaufrausch in den Baumärkten ist bei mir zum Glück schon länger Schluss. Eine Bohrmaschine - von mir bereits  benutzt - und  Kleinwerkzeuge fristen seitdem im Keller unbenutzt  !außer Bohrmaschine! ihr Leben. Aber die Zeit wird kommen, wo............;) ich bestimmt wieder Handwerker spiele, eure Hildegard

Sonntag, 20. Januar 2012

 

Genießen wir doch einfach diese wunderschönen Tage, die ihre Schneereserven über unser Land ausgeschüttet haben und uns somit in eine Märchenwelt blicken lassen, die manchen Menschen auf dieser Welt ewig verwehrt bleibt.

Kindheitserinnerungen erwachen aus einem Tiefschlaf und zaubern wieder ein Lächeln in manches Gesicht, das durch viele Tiefschläge des Lebens verloren ging.

Gerne erinnere ich mich an die Zeit der Kindheit zurück, als die Welt um einen herum sich über Nacht in ein einziges weißes Spielparadies verwandelte.

Der Holzschlitten wurde aus dem Keller geholt und ab ging’s mit Freunden auf eine steile Anhöhe, die man aber erst nach einem längeren und beschwerlichen Fußmarsch (für Kinderfüße) erreichte. Endlich am Ziel angekommen, ging es meist bäuchlings auf dem Schlitten mit rasantem Tempo talabwärts, landete dabei auch schon mal in einer Dornenhecke, denn im Eifer des Gefechts hatte man vergessen, vorzeitig abzubremsen. Zerrissene Kleidung, Prellungen usw. waren oft das traurige Ergebnis, zum Glück aber wieder schnell vergessen, wenn man im “Schnellfahren“ ALLE hinter sich gelassen hatte. So manch heißgeliebter Schlitten kam bei diesen Wettrennen wg. Beschädigung nicht mehr zum Einsatz. Auf dem Hosenboden ging dann die Rutschpartie weiter…

Schneeballschlachten waren bei diesem Wetter ebenfalls an der Tagesordnung. Wenn dann auch noch die von uns Mädchen so verehrten Jungs daran teilnahmen, war die Freude besonders groß - meist aber auch nur für kurze Zeit. Wir versuchten mit besonders großen Schneebällen, gezielt unsere “Opfer“ zu treffen während diese aber nur kurz und mitleidig zu uns rüber schauten, wenn die Bälle ihr Ziel verfehlten. Sie dagegen hatten ganz andere und für sie viel wichtigereWurfziele im Sinn; diese machten sich nach einem Geschoss oft klirrend bemerkbar aber auch durch das Geschimpfe der Hausbewohner. Wir Mädchen waren ja total unschuldig, die Jungs aber feige, denn sie suchten zumeist das Weite.

Vielleicht geht heute der eine oder andere doch noch ganz verliebt mit seinem Schneeballfreund aus Kindheitstagen Hand in Hand spazieren und lässt seine Kindheit noch einmal Revue passieren, eure Hildegard

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 09. Januar 2013

Liebe Freunde, viele Menschen sind froh, dass sie die Feiertage endlich hinter sich gebracht haben und andere wiederum bedauern sehr, dass sie schon vorbei sind. Gehen wir doch gemeinsam den goldenen Mittelweg - sicherlich bescherten die Tage nicht nur glückliche sondern auch weniger gute Stunden und wenn's auch nur der angebratene "Sauer"braten war;-(((

Die Tage danach waren für uns persönlich auch nicht nur mit Freude, sondern auch mit Überrraschungen ganz besonderer Art gekrönt. Leider mußte mein Mann sich für einige Tage das Krankenhaus von innen ansehen. Am vorletzten Tag seines Krankenhausaufenthaltes kam ich erst spätabends von einem Besuch bei ihm nach Hause zurück. Als erste Tathandlung war Lüften der Wohnung angesagt. Na nu, was war nur mit der Terassentür los (ihr ahnt es sicherlich schon)? Sie stand ein wenig offen, ließ sich aber auch nicht mehr schließen. Eine verdächtig große Fuß- und Schmutzspur auf unserem hellen Teppichboden führte direkt ins Schlafzimmer, wo auf unseren Betten meine Schmuckschatullen geöffnet standen, die aber für sie und zu meinem Glück keine Kostbarkeiten;)) mehr enthielten. Diese für mich persönlich wertvollen Stücke hatte ich vorsorglich schon vor längerer Zeit an einen sehr sicheren Ort gebracht;)), wohl sehr zum Leidwesen der Einbrecher. Dort werden sie auch weiterhin "in Frieden" ruhen. Sämtliche Schubladen standen einen Spalt offen und ansonsten, außer den Schmutzspuren in der ganzen Wohnung und der aufgehebelten Terassentür, hatten wir ja noch großes Glück im Vergleich zu sicherlich vielen anderen, die ebenfalls von einem Einbruch erzählen können. Die große Fußspur stammte eindeutig von einem Turnschuh. Auf meiner Entdeckungsreise durch die Wohnung entdeckte ich allerdings noch eine zweite kleinere. Es müssen also zwei Übeltäter am Werk gewesen und über das Gartentürchen gesprungen sein, da es kein Durchkommen wg. eines zusätzlichen Drahtzaunes - der sich in der Hecke befindet - gibt. Die Hecke war unbeschädigt.

Das Lied von der Geschichte, mietet euch bei wertvollen oder sehr am Herzen liegenden Stücken ein Safe.

Ich konnte nach diesem Ereignis wider Erwarten wunderbar schlafen; dass mir das gelang, ist mir bis heute ein Rätsel und wird auch nie aufgeklärt werden, eure Hildegard

Samstag, 29. Dezember 2012

Liebe Freunde, melde mich aus meinem stressige Weihnachtsurlaub;(( zurück; aber damit stehe ich ja nicht alleine da.

 Restliche Weihnachtseinkäufe und... alles, was die Feiertage so auf den Tisch kommt, mit dem Radl erledigt - auch bei größten Regenschauern. Mit unserem Wagen wäre all das in kürzester Zeit erledigt gewesen. Aber da ich diesen ja nicht mehr  - nach einem kleinen Auffahrunfall vor zig Jahren - bewege, was sicherlich ein großer Fehler von mir ist, wollte ich auch meinen lieben Mann aus dem ganzen Einkaufsstress heraushalten. Bei uns gab es nach zwei Vorspeisen natürlich Sauerbraten mit Knödel, Rotkohl, Salat oder... (für jeden lieben Gast an diesem Tag das Entsprechende...) sowie zwei verschiedene Süßspeisen zum Nachtisch. Der Tisch wurde mit dem schönsten Geschirr sehr festlich weihnachtlich eingedeckt, was mir sehr viel Freude bereitete. Nur.... der Sauerbraten wollte nicht so wie ich es wollte. Mir wurde vom Metzger ein 'wunderbares' Stück Sauerbraten verkauft.  Nur, ihn in diesem Jahr so wunderbar hinzubekommen wie in den Vorjahren, war die reinste Meisterleistung. Er schmorte, schmorte und schmorte dahin und das über eine lange Zeit, ohne ihn aus den Augen zu verlieren. Als er dann endlich schmackhaft zubereitet im Bratentopf seinen Widerwillen aufgegeben hatte und ich ihn für kurze Zeit verlassen mußte, vorher meinen Mann aber bat, einige Minuten auf "ihn" aufzupassen, nahm das Unglück seinen Lauf. "Angebratener Sauerbraten" war das Ergebnis dieses störrischen Bratens, der mir Heiligabend doch noch zeigen wollte, dass ich aus ihm noch lange nicht das machen konnte, für was er eigentlich vorgesehen war "einen köstlichen Weihnachtssauerbraten". Wer sauer war für 'kurze Zeit' an diesem Abend war die Gastgeberin, in diesem Falle... ich;(( Aber es wurde trotz alledem noch ein wunderschöner und auch lustiger Heiligabend mit einer Brandwunde am Finger (Grillgitter im Backofen war schuld - nicht ich) und eines zu Bruch gegangenen kostbaren Tellers - aber was soll's, habe ja noch 11 Stück davon;)); es gibt viel Schlimmeres, eure Hildegard

Montag, 17. Dezember 2012

 

Hallo liebe Freunde,  e i g e n t l i c h  ist seit gestern etwas Ruhe eingekehrt nach dem runden Geburtstag meines Mannes vor einer Woche und den nachfolgenden Tagen. Es war ein sehr schöner und fröhlicher Tag mit Familie und lieben Freunden, allzu viel gutem Essen, Getränken nebst wunderbaren;))))Gesangseinlagen einer sehr fröhlichen Männerrunde. Anfangs stimmten wir Frauen noch tüchtig mit ein, konnten aber dem zu späterer Stunde in allen Tonlagen gesungenen Abschiedslied "Hänschen klein..." nur ein müdes Lächeln abgewinnen. Ja, es war ein schöner "80." Geburtstag - man weiß zum Glück ja nie, wie viele es von diesen noch geben wird. -

Zwei Tage hintereinander folgten für uns Großmütter weitere vorweihnachtliche Veranstaltungen, die wir unserer süßen Enkelin Lara Marie zu verdanken hatten und am Samstag gab's für unsere Freunde, die nicht zum 80. Geburtstag kommen konnten, noch eine gesonderte Einladung in einem Lokal. Natürlich war Enkelin auch noch in dieser Woche Übernachtungsgast (mit Schmücken des Weihnachtsbaumes), was für meinen Mann und mich das schönste Ereignis der Woche - wohl ein wenig anstrengend;)) - war! Ihr seht, auch das Alter bedeutet nicht immer Ruhekissen! Ach ja, seit gestern haben wir im Bad einen Wasserschaden....:((((( FRÖHLICHE WEIHNACHTEN eure Hildegard

 Sonntag, 3. Advent

 

 

Besinnliche Tage

Von Wehmut und Freude

durchflutet

die Tage kurz die Nächte lang

und Fragen die ins Leere gehen

festlich geschmückte Straßen

vor Buden Glühwein trinkende

lachende Menschen

und vor Erwartung aufgeregte Kinder

erleben

 

Im Abseits erblickend

Junge und Alte

geldzählend und traurig

und ihre Wünsche so bescheiden

klingend

nicht Außenseiter sein

und beachtet werden

 

Man möchte noch erleben -

viele Male

diese fröhlichen und besinnlichen Tage

mit Menschen die nicht nur mit den „ihren“

sich im Weihnachtstrubel

ganz verlieren

 

Ausgewählte gibt es es nicht

auch wenn der Mensch sonst kleinlich ist

in seinem Denken und im Tun

aber Weihnachen lass es niemals zu

© Hildegard Paulussen

 

Mittwoch, 05. Dezember 2012

Vor einigen Wochen bekam ich von einer Bekannten eine wunderschöne weiße Azalee geschenkt, deren Blütenkleid alles übertraf, was bisher an Blühendem je auf meiner Fensterbank im Wohnzimmer gestanden hat. Sie war einzigartig und dort der absolute Mittelpunkt, wurde von jedem bestaunt. Sie blühte, blühte und blühte, während die anderen Pflanzen sich nach und nach ihres Blütenkleides entledigten und jetzt neidvoll zu ihr rüberschielten. So ist halt das Leben - manchmal etwas ungerecht, sogar im Pflanzenbereich -dachte ich… Aber die Zeit nagte jetzt auch langsam - wie bei uns Menschen - aber sicher an ihren Blütenblättern, die nach und nach an Schönheit verloren. Ich rupfte und zupfte jetzt täglich an ihr herum, um mich noch lange an ihr zu erfreuen.

Eines Morgens jedoch entdeckte ich auf der Fensterbank zu meinem großen Entsetzen in dem Azaleenübertopf ein NICHTS - ja, schaut euch das Foto an! Entsetzen machte sich bei mir breit, was war nur geschehen? Mein Ehegespons kam als Übeltäter eigentlich nur in Frage. Darauf angesprochen, klärte er - ein Mann der Taten;) - mich auf. Beim zufälligen Zusammentreffen mit der Schenkerin der Azalee sei das Gespräch auch auf das noch immer blühende Wunder der Natur gekommen, das sich ja bald auch erledigt hätte. Mein Ehegespons wollte allerdings von der „Pflanzenkennerin“ wissen, ob man die Azalee evtl. auch überwintern könne, was sie jedoch verneinte. Diese Verneinung bedeutete ein totaler Rückschnitt, wie ihr auf dem Bild seht, denn mein Mann wollte sie dadurch doch für mich erhalten und sie auch auf diese Art und Weise im nächsten Jahr wieder zur Wunderblüherin küren. Ein Porzellanküken, das zum Himmel schreit, habe ich ihr als Abschiedsgeschenk neben ihre Überbleibsel zur Beruhigung in den Übertopf gesetzt, da an ein Wiederaufblühen nicht zu denken ist.

Im nächsten Jahr begebe ich mich auf die Suche nach ihrer Zwillingsschwester, die dann aber bestimmt nicht so enden muss!!! Es muss natürlich wieder eine weiße und in ihrer Blütenpracht nicht zu übertreffende Azalee sein; vielleicht findet ihr auch eine;)) Wünsche ALLEN noch einen guten Tag, eure Hildegard

Mittwoch, 28. November 2012 - 00.51 Uhr -

 

Liebe Freunde, habe die Uhrzeit oben vermerkt, damit ihr Fehler etc., die mit Sicherheit hier in meinem Kurzbericht, den ich schlaftrunken in die Tasten haue;), entschuldigt. -

Der zeitGEIST flüsterte mir gestern ins Ohr, dass es jetzt doch höchste Zeit wäre - er meinte wohl aus Altersgründen;) -, mir endlich Visitenkarten zuzulegen. Habe mich die ganzen Jahre davor gedrückt und schrieb auf Wunsch fein säuberlich die gewünschten Angaben auf einen kleinen Zettel, verwies aber gleichzeitg der Einfachheit halber auf Google, wo es ja nichts zu verbergeben gibt. Ein kleines Foto sollte ja auch mit drauf, damit die Leute später noch wissen, von wem das Kärtchen überhaupt stammt. Na ja, das überall bekannte Foto hat mein Mann vor einem guten Jahr aufgenommen; für den einfachen Fotoapparat und den eigentlich nicht fotografieren wollenden fast 80-jährigen Ehemann ist es ja ganz gut geworden. Bei diesem Foto habe ich es bisher auch belassen; es muss jetzt noch etwas herhalten, da ich es für die Visitenkarten auserkoren habe. Die Frage nach der Stückzahl der Karten war natürlich eine mit der ersten. Woher sollte ich auch wissen, wieviel ich in meinem noch kurzen Leben davon überhaupt benötige. Wir einigten uns vorerst einmal auf 100 Stück. Ein Rechenexempel - wenn ich diese 100 Stück in fünf Jahren aufbrauche, dann bin ich bildgemäß ja noch immer etwas... na, sagen wir einfach mal 'nett aussehend'; aber die Natur spielt da natürlich nicht mit. Der Verkäufer schlug mir aber 1000 Stück vor, die im Vergleich zu den 100 doch wesentlich preiswerter wären. Ich kam ins Grübeln... Wieviel Jahre würde ich wohl insgesamt benötigen, um die letzte der 1000 Visitenkarten aufzubrauchen und dann immer noch mit dem gleichen Gesicht? In natura würde mich doch kein Mensch mehr mit diesem Bild in Verbindung bringen, was heute ja auch schon nicht mehr so einfach ist. Ich habe es bei den 100 Stück belassen, denn 50 hätten's ja auch getan, da ich ja heutzutage nicht mehr so aussehe wie auf dem vor 1 1/2 Jahren aufgenommenen Bild;))) Gute Nacht, eure Hildegard

(Werde euch aber berichten, wann ich wieder neue und dann altersgemäße Visitenkarten benötige;))

Ausgrenzung

 

Ausgrenzung

ein bitteres Wort

nicht süßlich

schwer auf der Zunge

zergehend

schlucke es

oder

spucke es aus

bevor sich

die Bitternis

in deinem Mund

in deinem Kopf

festsetzt

 

(c) Hildegard Paulussen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer mit Liebe verschenkt,

hat den wahren Sinn des Lebens begriffen

(c) Hildegard Paulussen

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 16. November 2012

 

selbsterkenntnis

 

unsere geisteshaltung

unser denken und tun

was ist richtig

was ist falsch

wir alleine finden

hierauf oft keine antwort

aber die umwelt

gibt uns oft die richtung vor

die auch nicht immer

mit unserer übereinstimmt

 

sich auf seine eigenen kräfte

und gewissen verlassen

bringt oft mehr

als die vorgegebene

erwartungshaltung der masse

wir können in den spiegel schaun

und stellen fest

dass wir uns klaren blickes

erkennen und nicht in ein

verschwommenes spiegelbild

blicken, das unser ICH

nur schemenhaft zu erkennen gibt

 

(c) Hildegard Paulussen

 

Samstag, 10. November 2012

 

was ist richtig, was ist falsch?

 

wenn minuten zu stunden werden

wenn sonnenstrahlen dich nicht erwärmen

wenn tränen für überschwemmung sorgen

wenn deine blicke ins leere geh'n

wenn du freundschaften beendest

 

wenn stunden im fluge vergehen

wenn sonnenstrahlen dich beglücken

wenn freudentränen fließen

wenn deine blicke die schönheit der natur aufnehmen

wenn du freundschaften pflegst

 

das leben ist nicht programmierbar

und lässt von jedem etwas zu

damit du dein glück zu schätzen weißt

 

(c) Hildegard Paulussen

Donnerstagabend, 8. November 2012

 

Schreibe heute schon meinen kleinen Tagesbericht, da ich morgen eigentlich vorhabe, etwas kürzer oder auch  n i c h t  im Internet zu sein. Typisch, wieder einer der guten Vorsätze, die man doch schlecht einhalten kann. Aber der Vorsatz steht  h i e r  - öffentlich gemacht, und wer will sich schon blamieren? 

Heute war so  ein Tag, wo man sich am liebsten  die Decke über den Kopf zieht. Die Heizung im Wohnzimmer funktionierte stundenlang nicht trotz vieler Versuche meinerseits, unsere Gemüter wieder zu erwärmen. Aber Frau war wohl nicht gefragt; da mußte unbedingt Mann ran und tatsächlich schaffte er es, dass sie seinen "Befehlen" gehorchte und es wurde wieder...schön:)) warm. Der Drucker spielte gestern Abend verrückt; für einen Verlag war noch Wichtiges und Eiliges auszudrucken, aber "er" wollte nicht so wie ich ;((  Was machen in der Not, da die Geschäfte nur noch kurz geöffnet hatten. Ich schwang mich auf's Fahrrad und ab ging's in den nächstliegenden Supermarkt, der Farbpatronen im Angebot anpries. Das schien meine Rettung zu sein. Hatte in der Eile aber vergessen, die genaue Nummer/Bezeichnung etc. aufzuschreiben und so griff ich natürlich nach der falschen Packung. Das verärgerte meinen Drucker so sehr, dass er mich prompt mit seiner schwarzen Farbe bestrafte;)) Heute morgen ging's dann im Eiltempo zum Fachgeschäft, da aber leider weit entfernt liegt...bis ich dann endlich alles erledigt hatte, war die Briefkastenleerung schon erfolgt. Den Verlag wird's erfreuen;((( Ach ja, mein Fahrrad hatte auch noch "einen Platten"....

 

Morgen werde ich RELAXEN oder doch.... SCHREIBEN. Aber dafür muss ich ja wieder an den PC; hoffentlich bleibe ich stark und klicke nicht meine lieben Freunde an, denn neugierig bin ich ja  l e i d e r  auch - aber nur ein... bißchen;)) Wünsche noch einen schönen Abend und bis dieser Tage, eure Hildegard

Freitag, 02. November 2012

 

Habe ich es heute wieder gut... ;) Mein Mann steht singend und... spülend - Spül vom Mittagessen - in der Küche. Die Spülmaschine steht für Frau zur Verfügung; aber er ist doch ein Mann der Taten, der sich von so einer Maschine die Arbeit nicht abnehmen lässt. Ach ja, gekocht hat er heute auch noch, wie so oft; sehr lecker hat's wieder geschmeckt. Aber verraten darf ich seine tollen Rezepte dennoch nicht, denn dann gäb's in Deutschland wohl zu viele :)dicke Menschen;((  Als wir uns vor 16 Jahren kennenlernten, trug ich noch oder wieder  - bei mir gab's immer ein rauf und runter - Kleidergröße 38 und heute;((? Also fragt bitte nicht nach den leckeren Menürezepten nebst Portionsgrößen. Wir wollen ja Beide wieder erschlanken. Nur versteckt er einen Teil seiner Süssigkeiten vor mir und ich meine vor ihm;)) Manchmal abends, in trauter Zweisamkeit vor dem Fernseher sitzend, vernehme ich seine leise und vorsichtige Anfrage, ob ich vielleicht etwas Leckeres, Süßes irgendwo... versteckt hätte. Fangfrage oder Heißhunger??? Mein Schatz meinte dieser Tage, ich hätte doch bis vor einem Jahr täglich meine "großen Runden gedreht" und jetzt sei ich auch größtenteils noch mit dem Elektrofahrrad unterwegs... Was meinte er wohl damit???;)) Werde ihn dieser Tage auch fragen,  wann er mit mir endlich wieder längere Spaziergänge unternimmt, wobei wir dann gemeinsam wie früher (wenn wir uns unbeobachtet fühlten) unsere Stimmen erklingen  lassen. Aber spätestens dann wird wohl jeder Mithörende reißaus nehmen oder... doch andächtig zuhören;)))

Wenn euch singend ein älteres Ehepaar entgegenkommt, sucht nicht das Weite sondern stimmt doch mit ein, denn der Gesang kann nur besser werden!!!

Schönes Wochenende, eure Hildegard!

Montag, 29. Oktober 2012

 

Guten Morgen liebe Freunde und Langschläfer,

 

ein wunderschöner in buntes Laub getauchter Herbstmontag kann trotz eisiger Kälte auch gute Laune verbreiten. Warme Jacken sind jetzt wieder angesagt und stimmen uns langsam auf das winterliche Wetter ein. Auch sollte uns Nässe und Kälte nicht von unseren geplanten Vorhaben abhalten, so wie am Samstag bei mir geschehen.

 

Mein zuletzt besuchter Flohmarkt liegt schon Jahre zurück. Und so kann man es mir sicher nicht verdenken, dass ich am Samstag unbedingt wieder einen Flohmarkt besuchen wollte. Kurzfristig wurde meine Freundin von meinem Vorhaben informiert. Da sie auch flohmarktinteressiert ist, zogen wir Beide vorsorglich mit Taschen und Tüten bepackt los. Ein Bus brachte uns bestgelaunt - stimmungsmäßig Note 1! - bis zu dem besagten flohMARKT, wir aber zum Glück keine Flohbisse davontrugen sondern…. ABWARTEN.

 

Hüte aller Art lachten uns nicht umsonst an; sie wurden auf- und wieder abgesetzt; bunte Ketten um- und wieder zurückgelegt. Kleidungsstücke, auch aus „Großmutters Zeiten“, fanden ebenso unser Interesse und Gelächter wie vieles andere auch, verführten uns aber nicht zum Kauf. Bei einem wunderschönen Kaffeeservice musste der eine den anderen doch mit vielen Worten davon überzeugen, dass jeder von uns eigentlich viel zu viel Geschirr und ähnliches besitze und es fast an der Zeit wäre, mit dem Ausrangieren anzufangen. Klingt sehr flohmarktverdächtig! Auch die “Handwerkerabteilung“ wurde von uns beehrt ;) und wir sahen uns schon in Gedanken zu Hause renovierend auf der Leiter stehn. Ich traute plötzlich meinen Augen nicht, was ich plötzlich erblickte „ein neuwertiges Rattanschränkchen“, und das auf dem Flohmarkt! Erinnerungen aus vergangenen Zeiten lebten wieder auf, da damals - vor ca. 40 Jahren - Rattanstühle zu meinen Lieblingsstücken gehörten. Unüberlegt ließ ich mich jetzt zum Kauf des Schränkchens verführen, wusste aber noch nicht genau, wo es seinen Platz in der Wohnung finden würde. Unsere Möbel, nicht dem jetzigen modernen Zeitbild entsprechend, würden sich bestimmt weigern, es neben sich stehen zu haben. Meine Freundin und ich trugen es lachend und auch stolz bis zur Bushaltestelle, wo wir in ziemlich verwunderte und bewundernde Gesichter schauten, die aber nicht uns, sondern der Errungenschaft galt.. Zu Hause angekommen und nicht mehr mutig, trug ich es vorsichtshalber in den Keller, wo es auch  n u r noch diese Woche stehen wird, da ich bereits einen Abnehmer gefunden habe.

Auf meinem gestrigen Weg zum Friedhof mit dem Fahrrad hatten schon viele Anwohner dieser Straße ihren Sperrmüll rausgestellt und was erblickten plötzlich meine Augen….?

„ein Rattanregal“, noch sehr gut erhalten….und was meint ihr wohl wo es jetzt steht?

 

Zu Hause angekommen, habe ich sofort zum Telefonhörer gegriffen……

 

Wünsche euch noch einen g u t e n Tag und freue mich schon auf den nächsten FLOHMARKT!!! Eure Hildegard

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, den 28. Oktober 2012

 

 

Nicht jeder Sonntag

kann zu einem Sonnentag werden

wenn wir das schwere Gepäck der Woche

samstags nicht ablegen

 

(c) Hildegard Paulussen

Freitag, 26. Oktober 2012

 

Jeder Mensch sollte sich dem Leben

mit geöffnetem Herzen in seiner

Ichbezogenheit stellen und aus einem

ICH - ein WIR

werden lassen

 

(c) Hildegard Paulussen

 

 

Seit gut 40 Jahren hegen wir für unsere Nachbarn ein über "nur" Nachbarn hinausgehendes Freundschaftsverhältnis. Wir zogen als junge Familie ein und fanden im direkten Gegenüber eine ebenfalls noch junge Familie.  Es folgten Jahre der Festigung unseres Nachbar- und Freundschaftsverhältnisses. Gemeinsam wurde gefeiert, eingeladen, gelacht und auch getrauert. Es war eine wunderschöne Zeit, an die ich sehr gerne zurückdenke und auch nicht missen möchte. -  Nach 40 Jahren ziehe ich Bilanz; unsere Freundschaft ist geblieben aber wir haben uns alle verändert, sind älter und "reifer" geworden. Das Alter brachte durch Krankheit, Tod etc. Ruhe in unseren Alltag. Aber das Allerwichtigste ist doch, dass wir uns im Alter und nach 40 Jahren - Tür an Tür wohnend -  noch wunderbar verstehen und auch füreinander da sind.

In jungen Jahren denkt man nicht daran, wie wichtig es ist, im Alter in einem guten nachbarschaftlichen Verhältnis zu leben und der eine sich auf den anderen auch in Notsituationen verlassen kann. 

Nachbarschaftspflege sollte ein ganz wichtiger Bestandteil eines jeden sein oder noch werden!

 

Wünsche euch ein gutes Wochenende, eure Hildegard

 

 

Freitag, 19. Oktober 2012

 

Augenblicklich wird wieder fleißig auf den Friedhöfen gearbeitet. - Gräber, denen das ganze Jahr von Angehörigen, Freunden, keine Beachtung geschenkt wurde, werden jetzt von ihnen auf "Hochglanz" gebracht, da der Gedenktag der Toten "Allerheiligen" naht. Fast jeder dieser Angehörigen wird nach einer Entschuldigung suchen, warum er das Grab der Eltern, Kinder, Verwandten so verwildern ließ. Entfernung, Krankheit, Zeitmangel und Alter werden wohl dafür herhalten müssen. Nur das Wort "VERGESSEN" wird dabei von den wenigsten erwähnt, weil es doch ein schlechtes Gewissen hervorrufen würde. Und wer will das schon? Aber kann man seine Angehörigen, Freunde, die mittlerweile verstorben sind, vergessen? NEIN!!! Das will und sollte man auch nicht. Sie im Herzen bewahren, öfters an sie in Liebe denken und dabei sich auch seiner Tränen nicht schämen, ist doch wichtiger als ein von allen anderen Gräbern "hervorstechendes" Grab. Die Erinnerungen an sie bleiben ein Leben lang, auch wenn ihr Grab nicht mehr existieren wird. Was wäre ein Menschenleben überhaupt wert ohne das Gedenken an seine Toten 'Leben und verscharrt werden'? Jedes Leben ist von Höhen und Tiefen durchzogen und hinterlässt dabei Spuren. Es macht einen glücklich, gute Spuren zu hinterlassen, die den Überlebenden in Erinnerung bleiben. 

Ich war auch wieder auf dem Friedhof, habe gegraben und neu bepflanzt. Ich gehöre zu den glücklichen Menschen, die den Friedhof ganz in der Nähe liegen  haben und so immer, wenn mir danach zumute ist, meine lieben Verstorbenen "besuchen" kann. Aber sie im Herzen und auf ewig in bester Erinnerung zu haben ist das Allerwichtigste, wichtiger als jeder Friedhofsgang!

Wünsche euch noch ein wunderbares Herbstwochenende, eure Hildegard  

Freitag, 12. Oktober 2012

 

Schon wieder Freitag;((, regnerisch und kalt!

Hatte vor, heute mit meinem vor einigen Monaten erworbenen Elektrorad einen kleinen Ausflug zu unternehnmen, der dadurch jetzt endgültig ins Wasser fällt.

Die Wassertonne läuft bald auch über und die Pralinenkiste öffnet und leert sich fast ohne mein dazutun. Den Gürtel muss ich jetzt doch enger schnallen und meinen oft gierigen Blick in den Geschäften von den Süssigkeitsregalen abwenden. Das stand ja eigentlich erst für die Fastenzeit auf meinem Plan; muss dies jetzt leider in die Vorweihnachtszeit verschieben. Hoffentlich kann ich den mich direkt anlachenden Süssigkeiten widerstehen. Der gute Wille ist ja auch schon ein guter Ansatz! - Etwas neidisch schaue ich doch manchmal auf meine lieben schlanken oder schon wieder erschlankten Freundinnen, die Standhaftigkeit bewiesen. Aber ich war doch auch einmal....:) und werde es bestimmt wieder - fragt sich nur wann???

Wenn ich aus dem Küchenfenster schaue, blicke ich auf mein altes Fahrrad, das mir sagen will 'Bewege mich"; aber (das Wort 'aber' soll keine Entschuldigung sein!) das entstehende Geschwindigkeits- und Freiheitsgefühl auf dem Elektrofahrrad ist schon unbeschreiblich. Alle, die ein solches fahren, sind mit mir einer Meinung. Natürlich werde ich auch mein altes Fahrrad nicht vergessen...

Wünsche euch ein  g u t e s  Wochenende und vielleicht seht ihr irgendwo eine auf einem Fahrrad nicht einzuholende Hildegard, die sich dann wohl in einem Geschwindigkeitsrausch befindet;))

09. Oktober 2012

 

Ein KOMMEN und GEHEN - bald nähert sich auch dieser kühle und nasse Herbsttag dem Ende zu und man zieht Bilanz über das Geschaffte oder doch wieder liegen Gebliebene, das nach Aufarbeitung ruft. 'Verschiebe wir's halt auf morgen...' ;))

 

Wir haben geplant und wieder verworfen, weil es doch nicht unserem Anspruch entsprach. Zwangsläufig geraten wir so in eine Falle der kleinen Notlügen, die einem noch ein Türchen zur Korrektur offen hält, um vielleicht so unser Gesicht zu wahren.

 

Warum dies ALLES? Stehen wir doch einfach dazu, weder Lust noch Motivation gehabt zu haben; sich einmal wieder "GEHEN" lassen mit Nichtstun, um die Batterien neu aufzuladen, ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Der Mensch ist keine Maschine und sogar diese versagen oft genug.

Wir sollten uns das Leben nicht zu schwer machen sondern versuchen, wieder etwas Leichtigkeit hinein zu bringen und so viel Kraft, dass wir auch zu dem STEHEN, was wir eigentlich unter der Decke verbergen wollen.

So erblicken wir an einem kühlen nassen Tag wieder das wunderschöne bunt gefärbte Kleid des Herbstes, das in uns erneut viel Freude und Energie freisetzt.

Wünsche noch einen  g u t e n  erholsamen Abend, eure Hildegard

Wünsche euch einen g u t e n erholsamen Abend!

Dienstag, 2. Oktober 2012

 

Hörst du mich?

 

zwiesprache gehalten

viele Stunden

mit dir

meine Gedanken

umkreisten

D I C H

u n s e r  Leben

 

aus kalter Erde

die bald gefroren

reiße ich mit

meinen Händen

Wurzel

für Wurzel

Stunde

um Stunde

aus

grabe und reiße

reiße und grabe

weiter - immer weiter

immer tiefer

reiße, grabe, reiße

komme dir näher

aber

sie wollen bleiben

im Erdreich

wie du

schon so viele Jahre

im kalten

Erdreich

begraben

ich will

aber

alle Wurzeln

 

(c) Hildegard Paulussen

 

 

 

Sonntag, 30. September 2012

 

Liebe Freunde, dieser letzte Sonntag im September ist ein herrlicher Sonnentag. - Man möchte diese Sonnenstrahlen des Herbstes in das letzte Viertel dieses Jahres mitnehmen. Aber leider wird es bei dem Wunschgedanken bleiben wie so oft im Leben.  Wenn man sich dann doch einen seiner langgehegten Wünsche erfüllen kann, ist das augenblicklich

ein Gefühl 'wie auf Wolken schweben - Freude pur'. Aber wie lange hält die Freude an? Der Mensch will immer mehr und gibt sich mit Wenigem kaum zufrieden. Immer nach denjenigen schielen, die mehr HABEN und KÖNNEN; dadurch erwächst oft Unzufriedenheit. Wir sollten und müssen Lernen, uns mit WENIGER zu begnügen, auch wenn es manchmal schwer fällt.  Man geht dadurch auch mit weniger Gepäck durch's Leben; das schafft Erleichterung. Das mehr HABEN und mehr KÖNNEN ist größtenteils auch mit viel Arbeit, Verzicht und Rückschlägen über eine lange Zeit, wenn nicht sogar lebenslang, verbunden. Will man sich das antun?

Einen schönen Sonn(nen)tag wünscht euch Hildegard

 

 

Mittwoch. 26. September 2012

 

Habe soeben tatsächlich noch einmal in den Kalender geschaut, um ganz sicher zu sein, dass heute schon der 26. d.M. ist. Die Tage, Wochen rasen so an einem vorbei und man will manchmal nicht wahrhaben, dass der kommende Monat schon in den Startlöchern steht. - Unser Frauentreffen, das alle vier Wochen stattfindet, hat doch gerade erst stattgefunden - oder.....? Unsere Clique - wir zählen zwischen 60 und 78 Lenzen, sind also noch taufrisch;) - trifft sich seit ca. drei Jahren zur monatlichen "Lagebesprechung" in einem Cafe. Uns geht der Gesprächsstoff so schnell nicht aus, zumal auch die "armen Ehemänner" ab und zu dran glauben müssen. Die Eitelkeit kommt dabei auch nicht zu kurz, zumal sich eine liebe Person aus unserem Kreis mit ihren 75 Jahren die Augenlider vor kurzem noch straffen ließ.  

Ansonsten durfte noch kein Schönheitschirurg an uns Grazien ran.

Das wollen und werden wir auch in Zukunft so halten;)! 

Wir lassen Falten sich falten.

 Tragen eventuellen Bauchspeck mit Würde,

 denn für uns bedeuet dies keine Bürde.

 Unsere Haare dauergewellt oder natur pur, zumeist kurz

 und leicht getönt und geföhnt.

 Ab und zu gönnen wir uns  auch einen vornehmen Hauch von... im Gesicht,

 ja, auf so etwas legen wir doch viel Gewicht. 

 

Manchmal haben wir vielleicht auch in der Hektik vergessen, uns bei dieser Prozedur die Brille aufzusetzen.... Ja, so soll es noch einige Jährchen weitergehen; das wünschen wir uns doch ALLE! Heute ist Omatag und deshalb muß ich mich jetzt von euch für heute verabschieden!!

 

Samstag, 22. September 2012

 

Sitze vor einem noch leeren Textfeld, möchte es jedoch mit ein paar kurzen Gedanken von mir füllen. - Nach einem Missverständnis und einer nach sich ziehenden längeren Ruhepausse ist es zwischen Freunden, Bekannten oder Familienangehörigen nicht immer einfach, den ersten Schritt zur Versöhnung zu wagen. Ja, es ist schon ein Wagnis und es gehört auch etwas Mut dazu, den ersten Schritt zur Versöhnung zu machen. Man weiß vorher ja nie, ob dieser Versöhnungsversuch angenommen oder abgelehnt wird. Aber die innere Unruhe, das vielleicht schlechte Gewissen oder doch der Meinung sein, alles richtig gemacht zu haben aber falsch verstanden worden zu sein, lässt einen nicht richtig zur Ruhe kommen, da man diesen Menschen sehr gut kennt, befreundet oder sogar mit ihm verwandt ist. Aus dem "Unruhezustand" soll auf keinen Fall ein "Dauerzustand" werden, da die andere Seite vielleicht auch leidet und die gleichen Gedanken und Gefühle hat wie wir. Wenn wir uns darüber im Klaren sind, was ein wirklicher Verlust dieses Menschen für einen bedeutet, sollten wir bereit sein, den ersten Schritt zu wage. Freude und Ruhe, aber auch ein gutes Gefühl - über seinen eigenen Schattten gesprungen zu sein - wird wieder in dein Leben einkehren.

 

Wünsche euch noch ein  g u t e s  Wochenende

Hildegard

Sonntag, 15. September 2012

 

Nicht jeder Sonntag kann ein Sonnentag sein. -  Das Leben hält für jeden Tag ein Füllhorn bereit mit schweren Lasten oder Leichtigkeit. Jeder Mensch sieht das ihm Zugedachte mit anderen Augen. Wir sollten uns mehr den Anderen in ihrem großen Leid öffnen, ihnen zuhören und ihnen nach unseren gegebenen Möglichkeiten mit Worten oder Taten  zur Seite stehen. Jedoch unser WOLLEN verliert sich häufig in Untätigkeit, weil wir keine zusätzliche Verantwortung mehr übernehmen wollen oder können, da wir selber zu sehr im Räderwerk der Verantwortung, der Überlebenskunst - etwa durch Krankheit, Arbeitslosigkeit oder  Sonstigem - eingebunden sind. Oft hilft aber schon ein augenBLICK auf die in unserem Umfeld lebenden Mitbürger, da unsere manchmal negative Einstellung ihnen gegenüber nicht zu einem Dauerbrenner werden soll. Das ist doch ein guter Anfang einer neuen Denkweise, die uns zeigt, das man dafür nie zu jung oder auch zu alt ist.  Wünsche EUCH noch einen 

g u t e n  Sonntag, eure Hildegard

Samstag, 11. Mai 2013

 

Liebe Freunde, eigentlich wollte ich EUCH heute viel NEUES erzählen. Aber leider...  oder auch 'gut so', dass es  f a s t  nichts Neues zu berichten gibt. Mit geht es wie den meisten von euch.

Der 'alltägliche Wahnsinn' oder ein 'Ruhen in Frieden' gibt unserem Tagesablauf sein Gesicht.

Man hatte sich für die Woche doch so viel vorgenommen. Wenn man dann am Wochenende Bilanz zieht, sieht es manchmal ziemlich trist aus.

Am Donnerstag zog es meinen Mann und mich in einen Nachbarort zum Sängerfest. Hatte manchmal Mühe, meinen Mann vom Mitsingen zurückzuhalten. Ich flüsterte ihm immer wieder zu "Bitte leise...!" (mitsingen). Aber ich freue mich immer wieder darüber, wenn er mir zu Hause seine *Gesangeskunst" präsentiert. ;))) Die gekauften Lose auf diesem Fest bescherten mir einen regenschützenden Umhang - gut für Fahrten mit dem Fahrrad; besitze allerdings schon 3 Stück davon ;(( - und einen Koffergurt. Beides schien gesponsert von einem Reisebüro wegen des Aufdrucks - nicht schlimm, kann sie ja weitersponsern  ;((( Wir hatten an diesem Nachmittag viel Spaß und nur das zählt!!!

 

Mit dem Fahrrad 'karrte' ich gestern ein großen Blumenkasten nebst 6 Pflanzen nach Hause; es wurde eine kleine Horrorfahrt - natürlich immer brav auf dem Fahrradweg. Die Pflanzen haben's zum Glück gut überstanden... und ich... auch. Jetzt geht die Fahrt mit dem Rad noch einmal los zum Torfholen. -

Ja, auch wir haben ein Auto, mit dem wir all das schnell erledigen könnten. Nur mein großer Fehler: Wenn ich mich wieder einmal  in dem in unserer Nähe befindlichen Blumenmarkt mit seinem riesigen Angebot aufhalte, den ich in ca. 10 Minuten mit dem Rad erreiche, dann bin ich dort total auf Entdeckungsreise eingestellt.... Das kann ich unmöglich meinem lieben Mann zumuten, der ja auch nicht mehr der Jüngste ist. Aber IHR FRAUEN versteht mich, euch ergeht's sicher ebenso...;))) Schönes Wochenende, eure Hildegard

Der Restbestand der noch unreifen Trauben nach der Inbesitznahme der Weinrebe durch die Vögel!

Sonntag, 2. September 2012

 

Endlich - ein paar Sonnenstrahlen durchdringen das Grau des Sonntags, und damit steigt auch sogleich unser in den Keller geratenes Wohlseingefühl. - Wir wollen einfach noch keinen Abschied nehmen von dem so kurzen Sommer; insgeheim dachten wir an eine Verlängerung. Da manchmal sich auch Wünsche realisieren, sollten wir die Hoffnung nicht aufgeben. Auch der Herbst mit seinen wunderbaren Tagen wird uns noch beglücken; wir sollten nur die Augen für die Schönheiten dieser Jahreszeit offen halten. Es gibt sehr viele Menschen, die diese Momente nicht einfangen können, da ihr Herz schwer mit großen oder kleinen Sorgen belastet ist. Manchen erscheint die Last einer kleinen Sorge kaum tragbar und anderen dagegen fällt es leichter, sie zu tragen. Vielleicht erkennen auch sie, dass ein schöner Herbsttag ein wenig Sonnenschein in ihr Leben bringen kann, da doch jeder Mensch mit irgendwelchen Sorgen belastet ist, die er in seinem stillen Kämmerlein verarbeitet. Trotzdem wünsche ich EUCH einen  g u t e n  TAG, eure Hildegard 

 

 

Freitag, 31. August 2012

 

Liebe fb-Freunde, der heutige Tag ist mein Premierentag mit meinem ersten Tagebucheintrag. Werde versuchen, hier ziemlich regelmäßig (ALLES sollte ja nicht geschrieben werden;)) aus dem Alltag zu berichten. Manchmal wird es sicher kurzweilig, ein anderes Mal dafür wieder langweilig sein, was ihr hier zu LESEN bekommt. Ich werde so SCHREIBEN, wie es mir gerade in den Sinn kommt und ihr habt sicher Verständnis dafür, wenn sich dabei manchmal einige Fehler etc. einschleichen. - Habe allerdings keine Ahnung, wie man so ein Tagebuch führt; aber darauf kommt es ja auch nicht an. Das Wichtigste: "Es ist mit Herz geschrieben......"

 

Zu Beginn ein Spruch von mir:

 

"Auch kleinen Überraschungen sollte man mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen, da sie nicht vom Himmel fallen"

(c) Hildegard Paulussen

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Homepage online

Auf meinen neuen InteN rnetseiten stelle ich mich und meine Hobbys vor.

http://cms07.website-start.de/app/siteadmin/website/seo-switch/ Titel des Buches "LEBEN leben - SO oder so"

Hier schreibe ich über meine neuesten Eindrücke und Erlebnisse.

 

Ich freue mich auf Eure Kommentare im Gästebuch. Gerne könnt Ihr auch direkt Kontakt zu mir aufnehmen.

 

Freue mich sehr, dass mein Buch 'LEBEN leben - SO oder so' mit 14 anderen Büchern ausgesucht wurde, auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2014 in einem Projekt 'zum Leben erweckt' zu werden. Das ist für mich und mein Buch eine große Ehre - freue mich sehr darüber!!!
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